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Mulde, Schloss und Wald – Colditz – Stadt für jung und alt

 

Im Dreieck zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz, im Herzen von Sachsen, an der Zwickauer Mulde gelegen, ist Colditz ist ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen durch Sachsen, gelegen im Dreieck zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz im Herzen von Sachsen. Man erreicht Colditz über die Autobahn A 14, die Landstraße B 107 oder per Bus und Bahn.

 

Das Schloss Colditz mit seiner fast 1000-jährigen Geschichte blickt auf wechselvolle Zeiten zurück. Heute überragt es hoch auf dem Felsen am Ufer der Mulde die Stadt und ist Hauptanziehungspunkt für Touristen aus der ganzen Welt. Diese Berühmtheit verdankt es vor allem seiner Funktion während des 2. Weltkrieges als Gefangenenlager für alliierte Offiziere, besonders aus England, Frankreich, Belgien, Holland und Polen.

 

Schlossführungen werden in Deutsch und Englisch angeboten, Konzerte, Kabaretts und Übernachtungen werden ebenso auf Schloss Colditz angeboten.

 

Doch Colditz hat seinen Besuchern noch mehr zu bieten. Der Marktplatz mit original restaurierten Bürgerhäusern, dem Renaissancerathaus von 1657 und den angrenzenden Gassen haben ihren eigenen Charme. Ein Aufenthalt im Freisitz des Schlosscafés (italienisches Eiscafé) bei Sonnenschein, leckerem Eis, Kaffee und Kuchen lassen in der anheimelnden Umgebung Raum und Zeit vergessen.

 

Oberhalb des Marktplatzes ist die Stadtkirche St. Egidien neben dem Schloss zu sehen, die gemeinsam die Silhouette von Colditz bestimmen. Der imposante Bau wurde 1286 erstmals erwähnt und ist heute neben seiner Funktion als Zentrum des religiösen Lebens wegen seiner Akustik Kulisse für Konzerte der Colditzer Liedertafel, dem Männerchor der Stadt, der auf eine 150-jährige Tradition zurückblicken kann.

 

Ein berühmter Sohn der Stadt ist der Wissenschaftler und Numismatiker Johann David Köhler (1684 - 1755). Sein Geburtshaus an der Kirche wurde 1656 erbaut und wer durch die Stadt bummelt, wird oft dem Namen der Kurfürstin Sophie begegnen. Straßen, Plätze, die Apotheke und das Colditzer Gymnasium sind nach ihr benannt. Damit wird das soziale Engagement der Witwe von Kurfürst Christian geehrt, die im 17. Jh. (1603 - 1622) ihren Sitz auf Schloss Colditz hatte.

 

Die unmittelbare Umgebung von Colditz ist ein Mekka für Wander- und Naturfreunde. Vom Heimatturm, der 1901 in nur 10 Wochen erbaut wurde, hat man einen wunderbaren Blick auf Stadt, Fluss und Wälder. Die Sage erzählt von der „Schwindelbrücke“, die jedem, der eine Lüge von sich gibt, zum Verhängnis wird.

 

Der Tiergarten mit seinem Wildgehege wurde im 16. Jahrhundert von Kurfürst August zu Zwecken der Jagd angelegt. Hier kann man sich bei einem Spaziergang wunderbar von den Strapazen des Alltags erholen.

 

Im Sommer ist das Waldbad, das Mitte der 90er Jahre modernisiert wurde, Anziehungspunkt für Badelustige aus Nah und Fern (durch Solaranlage auch bei kühlem Wetter nutzbar). Campingtourismus ist hier möglich. Colditz hat auch eine Jugendherberge. Für passionierte Wanderfreunde ist der Colditzer Forst mit seinem System von Wanderwegen genau das Richtige. An der neugestalteten Parthenquelle kann man sich auch heute noch mit dem labenden Nass erfrischen.

 

Ein Radwegenetz entlang der Mulde wird von Einheimischen und Touristen genutzt, um die nähere Umgebung zu erkunden. Rad- und Kanuverleih, Reiten, Tennis und Gleitfliegen sind nur ein Teil des sportlichen Angebotes.

 

Für Kurztrips oder eine Tagestour bietet Colditz noch das Wasserschloss Podelwitz, das Dentalhistorische Museum, das Museum Zschadrass an, um nur einige wenige zu benennen. Ebenso haben Sie die Möglichkeit bei einer Stadtführung mehr über die „Schlossstadt“ zu erfahren. Unsere Gastronomie ist klein, fein und traditionell – mehr wollen wir eigentlich nicht verraten, kommen Sie uns besuchen – HERZLICH WILLKOMMEN in der Schlossstadt Colditz. Welcome.